Schwimmverein Eisleben - Sangerhausen e.V.
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Eislebener Quartett gab zum Jahresabschluss nochmal alles.

Am vergangenen Wochenende fand 12. Internationale Pokal der Landeshauptstadt Magdeburg in selbiger statt. Bei diesem Großereignis mit mehr als 400 Teilnehmern aus ganz Deutschland und fast 3000 Einzelstarts gingen auch vier Wettstreiter aus der Lutherstadt an den Start. Der SV Eisleben-Sangerhausen wurde hierbei von Sarah Otto, Renee Sophie Privenau, sowie den Sportschülern Florian Siee und Felix Zimmer vertreten. Im hochkarätigen Starterfeld fanden sich auch bekannte Namen wie Franziska Hentke, Rob Muffels, Florian Wellbrock und Finnia Wunram.
Die Zwanzigjährige Sarah Otto trat über 50m Freistil und weiterhin über die Strecken 50m und 100m Rücken an. Sie konnte alle ihre guten Zeiten bestätigen und sich im Mittelfeld platzieren, so schwamm sie beispielsweise 50m Freistil in 28,86s und sicherte sich einen sehr guten 7. Platz. Gerade auf dieser Strecke ist die Leistungsdichte der Führenden sehr hoch, denn die Zeiten der ersten Drei lagen gerade einmal drei Hundertstelsekunden auseinander.
Renee Sophie Privenau (2001) startete an diesem Wochenende über die Sprintstrecken 50m Freistil und 50m Rücken. Auch sie hielt ihre Zeiten, setzte sich gegen etliche Konkurrentinnen durch und landete beide Male im guten Mittelfeld.
Sechs Starts hatte der Sechzehnjährige Sportschüler Florian Siee an den drei Wettkampftagen zu absolvieren. Über die beiden Kurzstrecken 50m Freistil und 50m Schmetterling steigerte er sich jeweils um eine ganze Sekunde auf 26,22s und 27,27s und erreichte sehr gute Plätze in der Mitte des Starterfeldes. Eine Verbesserung von drei Sekunden gelang ihm auf der Strecke über 100m Brust, womit er den sehr guten dritten Platz erreichte. Einen weiteren Podestplatz - ebenfalls einen dritten Platz - sicherte er sich über 200m Brust. Weiterhin startete er auf den Strecken 400m Lagen und 200m Schmetterling.
Felix Zimmer (2003), der genauso wie Florian ein Sportschüler ist, musste sich an diesem Wochenende acht Starts entgegenstellen, das waren unter anderem fast alle Freistilstrecken (50m, 100m, 200m, 1500m). Seine beste Platzierung gelang ihm über die Strecke 1500m Freistil, bei dem er sich um fast anderthalb Minuten auf 18:26,08 Minuten verbesserte und sich so den 3. Platz verdiente.  Über 100m Brust reichten acht Sekunden Verbesserung leider nicht ganz für einen Podestplatz aus und so wurde er guter Vierter. Weitere Steigerungen der Zeiten gab es für ihn über 200m Lagen und 50m Freistil und bei seinen anderen Starts landete er im guten Mittelfeld.
Für das Quartett aus der Lutherstadt Eisleben war der Wettkampf in Magdeburg ein gelungener Abschluss zum Jahresende und hat Lust auf die kommenden Wettbewerbe im neuen Jahr geweckt.

  Weihnachtsschwimmen des Postschwimmvereins Leipzig

Am Samstag, dem 11.12.16 hieß es wieder: „Ab ins kühle Nass“.
Für vier Mädchen vom SV Eisleben ging es zum traditionellen Weihnachtsschwimmen des Postschwimmverein Leipzig e.V.
Einen guten Auftakt machte Emma Hoffelner (2008), die in ihrem Jahrgang zwei Mal den 3. Platz auf 50m Bahnen gewann. So steigerte sie sich bei Freistil von einer 00:49,34 auf eine 00:47,04 und verbesserte sich in der Disziplin Brust von der gemeldeten 00:58,50 sogar auf die 00:56,53.
Einen ebenfalls tollen Wettkampftag legte Lilly-Chayenne Herzer (2008) hin. Sie verbesserte sich sogar auf drei Strecken – so unteranderem  bei 50m Freistil von 00:51,60 auf 00:50,34 und ergatterte fast den dritten Platz auf 50m Brust, der an ihre Trainingskameradin Emma Hoffelner ging.
Auch bei Sophie Hauche (2006) gab es Verbesserungen zu verzeichnen. Die 10-jährige steigerte sich in 100m Rücken um knapp drei Sekunden und schwamm eine tolle Zeit von 01:46,85. Bei 50m Schmetterling holte sie mit einer Endzeit von 00:46,35 den 2. Platz und somit eine silberne Medaille.
Medaillenregen gab es derweilen bei Hanna Fiedler (2008), die in ihrer Altersklasse ganze vier Mal den ersten Platz ergatterte und sich zudem noch auf der Strecke von 50m Rücken Beine von der gemeldeten 01:01,00 auf eine 00:58,36 verbesserte.
Insgesamt gab es 1029 Einzelstarts von 16 Vereinen aus drei Bundesländern (Sachsen-Anhalt, Sachsen und Bayern). Nach diesem erfolgreichen Wettkampftag ging es für die Schwimmerinnen wieder zurück in die Heimat.

 
Protokoll


22. Weihnachtsschwimmen des SV Halle e.V.
 

Sieben Mädchen und vier Jungen vom Schwimmverein Eisleben nahmen am Sonnabend am traditionellen Weihnachtsschwimmen des SV Halle teil. In die Schwimmhalle nach Halle-Neustadt waren insgesamt über 300 Sportler gekommen, um unter den Augen des Weihnachtsmannes um Bestzeiten und Medaillen zu kämpfen.

Besonders gut gelang dies den Mädchen des Jahrganges 2008. In einem starken Starterfeld schafften drei von ihnen den Sprung unter die besten Zehn in der Mehrkampfwertung, in die die Ergebnisse aus den Wettkämpfen über 50 Meter Brust, Rücken und Freistil eingingen.

Ganz an die Spitze schaffte es Hanna Fiedler. Sie gewann mit deutlichen Vorsprung in 50,51 Sekunden die 50 Meter Brustdistanz, über die gleich lange Rückenstrecke belegte sie knapp Platz vier und über 50 Meter Freistil war sie mit fast zwei Sekunden Vorsprung und neuer Bestzeit von 40,36 Sekunden wieder die Schnellste. In der Mehrkampfwertung holte sie sich somit den Siegerpokal. Emma Hoffelner und Lilly-Chayenne Herzer schwammen auf allen drei Strecken neue Bestzeiten und wurden in der Mehrkampfwertung Siebente und Zehnte. Damit war der Schwimmverein Eisleben in diesem Jahrgang bei den Mädchen ziemlich erfolgreich. Vom SV Halle und vom SC Magdeburg kamen nur jeweils zwei Mädchen unter die besten Zehn. Auch der elfte Platz in der Mehrkampfwertung ging nach Eisleben. Ihn belegte Clarissa Kolbe.

Bei den gleichaltrigen Jungen waren nur zwei Schwimmer aus der Lutherstadt am Start. Valentin Kolbe wurde über 50 Meter Brust mit 53,39 Sekunden Zweiter und belegte in der Mehrkampfwertung den achten Platz. Anton Glatz wurde im Mehrkampf Neunter.

Der ein Jahr ältere Gordon Kokert schaffte zwei neue Bestzeiten über 50 Meter Rücken und Freistil. Mit seinen 41,52 Sekunden auf der Freistilstrecke gewann er die Bronzemedaille.

Die elfjährige Leonie Siee war über 100 Meter Freistil mit 1:26,63 Minuten gut eine Sekunde schneller als sonst und holte sich damit die Goldmedaille. Eine weitere Bestzeit gelang ihr noch über 50 Meter Freistil.

Joyce Kanwai und Sophie Hauche, die beide die vierte Klasse besuchen, traten in einem  riesigen Starterfeld an. In dieser Altersklasse findet bei diesem Wettkampf gleichzeitig der Aufnahmetest für die Sportschulen Halle und Magdeburg statt, was den enormen Andrang erklärt. Da der Schwimmverein Eisleben Landesleistungsstützpunkt ist, sind die Sportler bei diesem Wettkampf startverpflichtet, auch wenn sie nicht zur Sportschule wollen. Trotzdem schlugen sich beide Mädchen ganz gut, beide schafften jeweils zwei neue Bestzeiten. Ihr Wettkampfprogramm bestand aus allen vier 50 Meter Strecken, den 200 Meter Lagen und den 400 Metern Freistil. Bei ihren Platzierungen landeten sie meist im Mittelfeld.

Anke Kolbe                04.12.2016


 Neu                                       Protokoll PDF
 
25.Adventsschwimmfest des SSV Erfurt-Nord e.V.
25. - 26.11.16 in Erfurt

Den Sonnabend des ersten Adventswochenendes haben Renèe Sophie Privenau (15) und Charlotte Theres Bätz (18)  in der Roland Matthes Schwimmhalle in Erfurt verbracht. Dort fand das traditionelle Adventsschwimmfest statt. Der gastgebende Verein, der SSV Erfurt-Nord, ist der Verein, der Charlotte Theres Bätz als Gastschwimmerin zum Training aufgenommen hat. Da sie in Erfurt eine Ausbildung macht, suchte sie einen Verein bei dem sie in der Woche trainieren kann und wurde mit dem SSV Erfurt-Nord fündig.

Bei ihren drei Starts gewann Charlotte Theres Bätz jeweils die Goldmedaille. Über 200 Meter Lagen schwamm sie mit 3:07,94 deutlich eine neue Bestzeit, die allerdings seit einiger Zeit schon überfällig war. Auch über 50 Meter Freistil war sie mit 32,63 Sekunden etwas schneller als bisher.

Renèe Sophie Privenau kam erst in der Nacht zum Sonnabend von der Sprachreise aus London zurück und schaffte wohl auch deshalb keine neue Bestzeit. Über 50 Meter Freistil und 100 Meter Rücken holte sie sich aber trotzdem die Silbermedaille.

 

Anke Kolbe                           29.11.2016

 
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Kurzbahnmeisterschaften von Sachsen Anhalt in Bitterfeld

Felix Zimmer steht in Bitterfeld viermal im Finale.

Als einziger Sportler vom Schwimmverein Eisleben startete der dreizehnjährige Felix Zimmer bei den Landesmeisterschaften auf der Kurzbahn in Bitterfeld. Von seinen insgesamt sechs Starts konnte er sich viermal für das Jugendfinale der Jahrgänge 2003/2004 qualifizieren.

Mit neuer Bestzeit von 1:03,16 Minuten über 100 Meter Freistil wurde Felix Zimmer im Vorlauf Dritter, steigerte sich im späteren Finale aber nicht nochmals und belegte den fünften Platz. Auf der viermal so langen Freistildistanz verbesserte er sich im Vorlauf um sieben Sekunden und schlug nach 4:35,04 Minuten an. Damit war er in seinem Jahrgang Zweiter. Obwohl er im Finale nicht schneller schwamm, sicherte er sich trotzdem die Silbermedaille. Auch über 200 Meter Freistil und Lagen qualifizierte sich Felix Zimmer für das Jugendfinale. Nachdem er im Vorlauf jeweils Dritter war, schwamm er im Finale knapp an einer Medaille vorbei und belegte den vierten Platz. Über 200 Meter Lagen gelang ihm allerdings im Vorlauf mit 2:32,14 Minuten eine Verbesserung um gut fünf Sekunden. Nur auf den Sprintstrecken über 50 Meter Schmetterling und Freistil reichte es für Felix Zimmer nicht für das Finale der besten Sechs. Über 50 Meter Schmetterling steigerte er sich aber zur neuen Bestzeit von 33,87 Sekunden.

 

Anke Kolbe                           22.11.2016
 


 
9. Einladungswettkampf in Zeitz am 12.11.16
  
Eisleber Schwimmer räumen in Zeitz ab

Sieben Mädchen und ein Junge vom Schwimmverein Eisleben nahmen am Sonnabend am Einladungswettkampf in Zeitz teil. Dabei waren sie so erfolgreich, dass jeder Sportler mit mehreren Medaillen nach Hause fahren konnte. Zum Teil haben sie den Konkurrenten nicht den Hauch einer Chance gelassen. Eine die das grandios vorgeführt hat war die erst siebenjährige Julia Paschek, die im kindgerechten Wettkampf startete. Bei all ihren vier Starts holte sie sich souverän die Goldmedaille. Zunächst gewann sie die 25 Meter Brust mit neuer Bestzeit von 25,69 Sekunden. Hier war ihr Vorsprung noch relativ knapp. Aber schon über 25 Meter Rücken-Beine hängte sie die Konkurrentinnen mit 13 Sekunden Vorsprung gnadenlos ab. Sie wurde mit 27,65 Sekunden Erste. Ähnlich lief es über 25 Meter Rücken, hier betrug ihr Vorsprung sieben Sekunden und über 25 Meter Freistil hätte sie fast die doppelte Distanz schwimmen können. Sie siegte in 30,78 Sekunden mit 23 Sekunden Vorsprung.

Die ein Jahr ältere Lea-Marie Bellstedt ging über 25 Meter Brust, Freistil und Rücken an den Start. Mit drei Bestzeiten sicherte sie sich zweimal Gold und einmal Silber. Über 25 Meter Freistil verbesserte sie sich um gut zwei Sekunden. Ihre Zeit betrug hier 22,24 Sekunden.

Auch Fabian Paschek (13) war gut in Form und konnte sich auf allen Strecken steigern. Mit 36,53 Sekunden war er über 50 Meter Freistil gut zwei Sekunden schneller als bisher und holte sich die Silbermedaille. Bronze gewann er noch über die gleich lange Brustdistanz.

Viermal Gold und zwei Bestzeiten, das war die Bilanz von Renèe Sophie Privenau (15). Sie verbesserte sich leicht über 50 Meter Brust und Schmetterling und wurde ebenfalls über 50 und 100 Meter Rücken Erste.

Viermal Gold und einmal Bronze gab es für Leonie Siee (11), die dabei aber leider keine Bestzeiten schaffte.

Auch die anderen Mädchen siegten zum Teil mit deutlichem Vorsprung und konnten mehrere Medaillen mitnehmen.

 

Anke Kolbe                           13.11.2016




Schwimmwettkampf der 3. Klasse in Wernigerode
 

Eislebens Drittklässler schwimmen beim Sichtungswettkampf in Wernigerode

 

Sieben Mädchen und Jungen vom Schwimmverein Eisleben gingen am Sonnabend beim Sichtungswettkampf der 3. Klassen des Landesschwimmverbandes Sachsen-Anhalt in Wernigerode ins Wasser. Etwa 40 Mädchen und 30 Jungen aus zehn Vereinen Sachsen-Anhalts zeigten bei diesem Wettkampf ihr derzeitiges Leistungsvermögen.

Dabei war wieder einmal die achtjährige Hanna Fiedler sehr erfolgreich. In einem starken Starterfeld landete sie bei all ihren Starts unter den besten zehn Schwimmerinnen. Über 25 Meter Freistil war sie die Schnellste und holte sich mit 17,29 Sekunden die Goldmedaille. Eine Silbermedaille gewann sie außerdem über 25 Meter Brust. Ihre weiteren Platzierungen waren ein guter vierter Platz über 25 Meter Kraul-Beine und ein neunter Platz über 25 Meter Delphin-Beine.

Damit war sie die einzige Medaillengewinnerin aus der Lutherstadt.

Sehr gute Platzierungen erreichten aber auch Lea Beier, Anton Glatz und Valentin Kolbe. Ihre beste Platzierung war jeweils ein fünfter Platz. Und auch Clarissa Kolbe konnte sich einmal unter den besten Zehn platzieren.

Bei der abschließenden 4 x 25 Meter Freistil mixed Staffel wurden die Schützlinge von Trainer Klaus Taruttis Fünfte. Mit dem dritten Platz in der Mannschaftswertung hinter dem SV Halle und dem SC Magdeburg war er am Ende ebenfalls ziemlich zufrieden.

 

Anke Kolbe                13.11.2016


Herbstschwimmfest mit kindgerechtem Wettkampf


Über 1000 Starts in Eisleber Schwimmhalle

 

Zum Herbstschwimmfest des SV Eisleben am vergangenen Sonnabend waren über 250 Sportler aus 25 (!) Vereinen in die Lutherstadt gekommen. Einige Vereine waren zum ersten Mal in Eisleben dabei, so zum Beispiel der TSV Leipzig 76, der SC Riesa, der Eichsfelder Sportclub und die WSG Jena Lobeda, sowie noch einige andere. Zwei körperbehinderte Schwimmer machten den Wettkampf zudem zum integrativen Sportereignis.

Traditionell fand am Vormittag der Wettkampf für die Jüngsten Sportler statt. Mädchen und Jungen im Alter von sechs und sieben Jahren traten teilweise zu ihren ersten Starts gegen die Uhr an. Unter ihnen waren auch zehn Schwimmer vom gastgebenden Verein.

Alle waren sehr aufgeregt und wollten natürlich zeigen, dass sie fleißig trainiert hatten. Das gelang der siebenjährigen Julia Paschek hervorragend. Sie ließ bei ihren vier Starts jeweils die gesamte Konkurrenz hinter sich und gewann vier Goldmedaillen. Bestzeiten schaffte sie dabei über 25 Meter Brust mit 24,34 Sekunden und über 25 Meter Kraulbeine mit Brett in 25,47 Sekunden. Auch der ein Jahr jüngeren Mia Waldeck gelangen vier Bestzeiten. Für ihre 34,31 Sekunden über 25 Meter Brust wurde sie mit der Goldmedaille belohnt , auf den anderen drei Strecken (25 Meter Brustbeine, Kraulbeine und Rückenbeine) holte sie sich jeweils die Bronzemedaille. Fenja Becker (7) konnte sich auf vier von fünf Strecken verbessern und gewann zweimal Silber und zweimal Bronze. Bei den Jungen holten sich Lenny Vaupel (6) und John Swoboda (7) mit neuen Bestzeiten eine Silber- bzw. eine Bronzemedaille.

Am Nachmittag fanden dann die Wettkämpfe der älteren Schwimmer statt. Viele der Eisleber Schwimmer schafften Bestzeiten und gewannen Medaillen. Zu den erfolgreichsten bei den Jungen gehört Felix Zimmer (13).  Er ging insgesamt achtmal ins Wasser und gewann dabei fünfmal Gold, einmal Silber und zweimal Bronze. Über 50 Meter Rücken konnte er sich enorm verbessern, mit 35,91 Sekunden war er fast sechs Sekunden schneller als bisher, was ihm natürlich den ersten Platz einbrachte. Bei den Mädchen gehörten Hanna Fiedler (8) und Anja Hasewinkel (17) zu den Besten. Beide hatten jeweils vier Starts, schafften dabei zwei Bestzeiten und sicherten sich damit vier Goldmedaillen. Hannah Fiedler steigerte ihre Zeit über 100 Meter Lagen mit 1:46,97 Minuten um beachtliche 13 Sekunden gegenüber ihrer Trainingszeit. Anja Hasewinkel war über 200 Meter Freistil mit 2:27,28 Minuten gut zwei Sekunden schneller als sonst.

Auch Isabell Paschek (11) verbesserte sich viermal und wurde zweimal Erste und einmal Zweite. Svea Becker (12) konnte sich über 50 Meter Schmetterling mit 41,34 Sekunden um mehr als vier Sekunden verbessern und holte sich die Goldmedaille auf dieser Strecke. Über 100 Meter Freistil steigerte sie sich um sieben Sekunden und gewann Silber und eine weitere Silbermedaille sicherte sie sich noch über 50 Meter Rücken, ebenfalls mit neuer Bestzeit.

Dreimal Gold und einmal Silber, das war die Bilanz von Leonie Siee (11). Mit 38,25 Sekunden schwamm sie über 50 Meter Freistil knapp Bestzeit und wurde Erste, wie auch über 100 und 200 Meter Freistil. Mit einem kompletten Medaillensatz gingen Charlotte Glatz (149 und Patricia Wiebach (16) nach Hause. Charlotte Glatz schaffte bei jedem Start eine neue Bestzeit und gewann Gold über 50 Meter Brust und Freistil. Patricia Wiebach gewann ihre Goldmedaille mit 1:33 35 Minuten über 100 Meter Brust.

Für die acht- und neunjährigen Mädchen und Jungen gab es neben der normalen Wertung noch eine Mehrkampfwertung, in die die Ergebnisse der 50 Meter Brust, Freistil und Rücken einflossen. Nach der 1000-Punkte-Tabelle, die sich an den aktuellen Weltrekorden orientiert, wurden die geschwommenen Zeiten in Punkte umgerechnet. Bei den achtjährigen Mädchen blieben alle drei Pokale für die drei Erstplatzierten in der Lutherstadt. Hanna Fiedler, Clarissa Kolbe und Lea-Marie Bellstedt waren hier die Pokalgewinner. Bei den Jungen erreicht Valentin Kolbe mit dem vierten Platz die beste Platzierung.

Ab dem Jahrgang 2006 wurde ein Freistilmehrkampf geschwommen. Die Ergebnisse über 50, 100 und 200 Meter Freistil bestimmten die Pokalgewinner. Sophie Hauche (10), Joelle Bazant (13) und Charlotte Theres Bätz (18) freuten sich über den Silberpokal, Patricia Wiebach (16) nahm den bronzefarbenen Pokal in Empfang und Leonie Siee (11) und Anja Hasewinkel (17) gewannen die Pokalwertung ihrer Altersklasse. Bei den Jungen hieß der Goldpokalgewinner seiner Altersklasse Felix Zimmer (13), außerdem gab es noch den Bronzepokal für Artur Kolbe (15).

In der Mannschaftswertung belegten die Gastgeber in jeder Wertung (kindgerechte Wettkämpfe, Wettkämpfe ab Jahrgang 2006 und Gesamt) jeweils den ersten Platz vor den Schwimmern vom SC Magdeburg.

 

 

Anke Kolbe                06.11.2016
 


  12. Sprintermeeting in Schönebeck.

Eisleber sprinten erfolgreich in Schönebeck

Den letzten Sonnabend im Oktober verbrachten fünf Mädchen vom Schwimmverein Eisleben beim Sprintmeeting in Schönebeck. Fast 160 Sportler wollten sich dort zunächst für die Finalläufe qualifizieren und dann Medaillen gewinnen. Endläufe gab es ab dem Jahrgang 2005. Das heißt die beiden Jüngsten aus  der Lutherstadt, Joyce Kanwai und Sophie Hauche, beide zehn Jahre alt, schwammen sofort um die Entscheidungen über 50 Meter Rücken, Brust und Freistil, sowie 25 Meter Schmetterling. Beide waren gut in Form und schafften bei all ihren Starts jeweils neue Bestzeiten. Joyce Kanwai gewann Silber nach 48,47 Sekunden über 50 Meter Brust und sie holte sich auch noch die Bronzemedaille über 25 Meter Schmetterling. Ihre Trainingskameradin Sophie Hauche sicherte sich eine Bronzemedaille für ihre Zeit von 40,68 Sekunden über 50 Meter Freistil.

Für die älteren Mädchen wurden Vorläufe geschwommen und die jeweils fünf Zeitschnellsten qualifizierten sich für die Finalläufe. Anja Hasewinkel (17) schaffte auf allen vier Strecken den Einzug ins Finale. Eine Bestzeit schwamm sie im Vorlauf über 50 Meter Schmetterling, die sie im Finale nochmals verbessern konnte. Für ihre 31,94 Sekunden auf dieser Strecke blieb sie allerdings ohne Medaille und wurde Vierte. Zwei Bronzemedaillen gewann sie aber anschließend über 50 Meter Rücken und Freistil.

Die elfjährige Leoniee Siee schwamm in allen vier Vorläufen Bestzeiten. Diese konnte sie aber in ihren drei Finals, für die sie sich qualifizierte, leider nicht wiederholen. Sie wurde über 50 Schmetterling, Rücken und Freistil jeweils Vierte.

 

Anke Kolbe 01.11.2016

Protokoll  


20. internationales Bayreuther Schwimmfest

Eisleber Mädchen schwimmen in Bayern

 

Die fünfzehnjährige Reneè Sophie Privenau und die achtzehnjährige Charlotte Theres Bätz zog es am vergangenen Wochenende in die Ferne. In Bayern beim Internationalen Schwimmfest von Bayreuth wollten sie sich mit über 300 anderen Sportlern vergleichen.

Bei diesem Wettkampf gab es keine Jahrgangswertungen, alle Schwimmer kamen in die offene Wertung.

Reneè Sophie Privenau hatte insgesamt fünf Starts zu absolvieren. Sie schaffte dabei drei Bestzeiten. Über 100 Meter Lagen war sie mit 1:15,83 Minuten eine halbe Sekunde schneller als bisher, über 50 Meter Freistil verbesserte sie sich mit 30,57 Sekunden um sechs Zehntelsekunden und über 50 Meter Rücken steigerte sie sich zunächst um eine halbe Sekunde auf 33,24 Sekunden. Mit dieser Zeit belegte sie einen beachtlichen fünften Platz und schaffte den Einzug in das Superfinale auf dieser Strecke. Im Finallauf verbesserte sie sich nochmals um eine halbe Sekunde und wurde mit 32,75 Sekunden wieder Fünfte.

Charlotte Theres Bätz startete einmal mehr als ihre Vereinskameradin. Dabei gelang ihr über 200 Meter Freistil mit 2:38,68 Minuten eine neue Bestzeit. Ihre beste Platzierung erreichte sie mit dem 16. Platz über 800 Meter Freistil.

 

Anke Kolbe                                       26.10.2016

 

 
Foto: Reneè Sophie Privenau (links), Charlotte Theres Bätz






25. Salzpokal in Halle Neustadt

Nachwuchs vom SV Eisleben schwimmt erfolgreich beim Salzpokal

 

Zum 25. Mal trafen sich kleine und große Schwimmer am vergangenen Wochenende in Halle-Neustadt zum traditionellen Schwimmen um den Salzpokal. Dabei zeigte sich der Eisleber Nachwuchs gut in Form.

Die achtjährigen Mädchen aus der Lutherstadt mischten bei der Medaillenvergabe kräftig mit. Besonders Hanna Fiedler zeigte ansprechende Leistungen. Sie gewann drei von vier Entscheidungen in diesem Jahrgang. Dabei schwamm sie dreimal Bestzeit. Ihre erste Goldmedaille holte sie sich mit 41,49 Sekunden über 50 Meter Freistil. Hier war sie über zwei Sekunden schneller als bisher. Die zweite Goldmedaille gewann sie über 50 Meter Brust und die Dritte sicherte sie sich über 25 Meter Schmetterling. Nur über 50 Meter Rücken musste sie sich knapp geschlagen geben und wurde Vierte.

Die gleichaltrige Lea Beier schwamm vier neue Bestzeiten und erkämpfte sich über 25 Meter Schmetterling mit 23,22 Sekunden die Bronzemedaille. Ihre Trainingskameradin Clarissa Kolbe schwamm drei neue Bestzeiten und wurde dafür über 50 Meter Brust mit der Bronzemedaille belohnt. Auf dieser Strecke war sie mit 53,63 Sekunden über zwei Sekunden schneller als sonst. Emma Hoffelner und Lilly-Chayenne Herzer, die zur gleichen Trainingsgruppe gehören, schafften eine bzw. zwei neue Bestzeiten. Im starken Starterfeld konnten sie sich meist im vorderen Drittel platzieren.

Eine weitere Bronzemedaille steuerte Valentin Kolbe, ebenfalls Schützling von Trainer Klaus Taruttis, bei. Dem ein Jahr älteren Gordon Kokert gelangen zwei deutliche Verbesserungen. Über 50 Meter Freistil und Rücken steigerte er sich um sechs bzw. vier Sekunden und belegte damit einen fünften und sechsten Platz.

Die beiden zehnjährigen Schwimmerinnen Joyce Kanwai und Sophie Hauche trauten sich bereits auf die längeren Strecken und zeigten beide gute Leistungen. Ihre beste Platzierung erreichte Joyce Kanwai über 100 Meter Brust. Mit 1:48,83 Minuten belegte sie einen fünften Platz. Diesen hatte auch Sophie Hauche für sich gebucht. Über 25 Meter Schmetterling und 100 Meter Schmetterling wurde sie jeweils Fünfte. Sophie Hauche schaffte bei all ihren vier Starts eine neue Bestzeit.

Auch die beiden Sportschüler Hannah Willborn (Jahrgang 2003) und Felix Zimmer (2004) holten weitere Medaillen für den SV Eisleben. Über 200 Meter Brust gewann Hannah Willborn mit 2:51,47 Minuten die Goldmedaille. Außerdem wurde sie dreimal Vierte und belegte zweimal den fünften Platz. Zwei neue deutliche Bestzeiten gelangen ihr über 400 Meter Freistil und Lagen. Ihre Zeit über 400 Meter Lagen verbesserte sie mit 5:33,65 Minuten um 12 Sekunden.

Für Felix Zimmer stand an diesem Wochenende eine Premiere an. Obwohl er schon das dritte Jahr an der Sportschule trainiert, ist Felix Zimmer noch nie die 200 Meter Schmetterling in einem Wettkampf geschwommen. Das machte er an diesem Wochenende so gut, dass er sich mit 2:45,38 Minuten gleich auf den vierten Platz schwamm. Mit 3:00,02 Minuten blieb er über 200 Meter Brust zwar ganz knapp über der 3-Minuten-Marke, war damit aber fast neun Sekunden schneller als bisher und holte sich die Goldmedaille. Außerdem gewann er noch dreimal Bronze über 200 Meter Freistil, 400 Meter Freistil und Lagen, wobei er sich auf der Lagenstrecke um zwölf Sekunden auf 5:23,65 Minuten verbessern konnte. 

 

Anke Kolbe                           26.10.2016

 
Foto: Traingsgruppe von Klaus Taruttis

Saisonauftakt in Bitterfeld

Zu ihrem ersten Wettkampf in der neuen Saison waren die vier Sportschüler Hannah Willborn (Jahrgang 2004), Felix Zimmer (2003), Florian Siee (2000) und Franz Kolbe (1998) vom Schwimmverein Eisleben am Sonnabend nach Bitterfeld gereist. Gemeinsam mit etwa 280 anderen Sportlern aus 23 Vereinen wollten auch sie testen wie der Einstand in das neue Trainingsjahr gelungen war. Nicht in jedem Falle waren hier unbedingt Bestzeiten zu erwarten. Je nachdem in welcher Trainingsphase sich die einzelnen Schwimmer gerade befinden, ging es auch darum den derzeitigen Stand zu prüfen.

Auf einem guten Weg befindet sich hier Felix Zimmer. Bei seinen vier Starts gelangen ihm immer Bestzeiten, teilweise steigerte er sich erheblich. Über 100 Meter Brust war er mit 1:25,37 Minuten fast fünf Sekunden schneller als bisher, eine ähnliche Steigerung zeigte er mit 1:17,01 Minuten auch über 100 Meter Schmetterling. Da jedoch in Doppeljahrgängen gewertet wurde, für Felix Zimmer im für ihn ungünstigeren Doppeljahrgang 2002/2003, konnte er sich nicht ganz vorn platzieren. In seinem Jahrgang 2003 gehörte er jedoch zu den Besten.

Hannah Willborn schaffte drei Bestzeiten und sammelte dafür einen ganzen Medaillensatz ein. Ihre größte Verbesserung gelang ihr über 100 Meter Schmetterling. Mit 1:16,51 Minuten war sie fast neun Sekunden schneller als bisher, damit holte sie sich die Bronzemedaille. Gold gewann sie über 100 Meter Freistil mit 1:05,73 Minuten und zwei Silbermedaillen sicherte sie sich noch über 100 Meter Brust und 200 Meter Lagen.

Für seine einzige Bestzeit wurde Florian Siee mit der Bronzemedaille belohnt. Über 100 Meter Schmetterling verbesserte er sich mit 1:01,53 Minuten um fast drei Sekunden. Eine weitere Bronzemedaille gab es für ihn noch über 50 Meter Brust mit 33,12 Sekunden.

Franz Kolbe hatte insgesamt sechs Starts zu absolvieren. Dabei gelangen ihm bei diesem Wettkampf noch keine neuen Bestzeiten. Trotzdem gewann er zweimal Gold über 100 Meter Rücken und 400 Meter Freistil, zweimal Silber über 100 Meter Brust und 200 Meter Lagen, sowie eine Bronzemedaille über 100 Meter Schmetterling.

 

 

Anke Kolbe                           25.09.2016
Zum Protokoll hier

 
           Freiwasserschwimmen in Obhausen
 
Bei schönstem Sommerwetter fand am vergangenen Sonnabend der Freiwasserschwimmwettkampf des SV Eisleben im Strandbad Obhausen statt. Insgesamt 43 kleine und große Schwimmer stürzten sich in das angenehm kühle Wasser des Naturbades.
Es begannen die Minis, die acht- und neunjährigen Mädchen und Jungen. Sie absolvierten eine Strecke von 200 Metern. Schnellstes Mädchen war Hanna Fiedler. Sie brauchte 4:43,49 Minuten. Bei den Jungen stieg Valentin Kolbe nach 5:03,14 Minuten als Erster aus dem Wasser.
Als nächstes waren die zehn- und elfjährigen Sportler an der Reihe. Hier haben sich leider keine mutigen Jungen gefunden. Nur die Mädchen trauten sich auf die 800 Meter lange Strecke, die mit Bojen markiert war. Die Siegerin, Leonie Siee, schaffte die kleine Runde über den See in 14:53,02 Minuten.
Danach gingen alle anderen Schwimmer auf die 2500 Meter lange Strecke. Ein Rundkurs musste dafür dreimal durchschwommen werden. Die Mitglieder der DLRG sorgten für die nötige Sicherheit auf dem Wasser. Nach einem Massenstart, bei dem die jüngste Teilnehmerin 12 und der älteste Teilnehmer 76 Jahre alt waren, sortierte sich das Feld sehr zügig. Erwartungsgemäß setzen sich die Eisleber Sportschüler schnell an die Spitze, aber auch einige ältere Schwimmer konnten gut mithalten.
Nach 30 Minuten und 40 Sekunden hatte der achtzehnjährige Franz Kolbe als Erster das Ziel erreicht, Zweiter wurde der zwei Jahre jüngere Florian Siee mit 34,23 Minuten, als Dritter stieg der 55-jährige Andreas Farrenkopf aus Bad Homburg nach 35,48 Minuten aus dem Wasser. Es folgte Felix Zimmer (13 Jahre) mit einer Zeit von 38,08 Minuten. Als erste Schwimmerin kam Anja Hasewinkel (17) nach 38,16 Minuten ins Ziel. Alle belegten in ihrer jeweiligen Altersklasse den ersten Platz.
Die jüngste Teilnehmerin, Nora Radke (12) brauchte für die 2500 Meter 39,24 Minuten. Die älteste Schwimmerin, Ursula Pachulski (72), die regelmäßig beim Freiwasserschwimmen des SV Eisleben startet, hatte die Strecke nach einer Stunde und 18 Minuten geschafft. Der älteste Teilnehmer, Klaus Thieme (76) kam nach einer Stunde und acht Minuten ins Ziel.
Alle Schwimmer, die sich dieser Herausforderung gestellt hatten, wurden im Ziel mit Applaus empfangen und konnten sich mit einem heißen Tee wieder aufwärmen, denn trotz der heißen Temperaturen und des strahlenden Sonnenscheins, war es einigen Sportlern nach dieser Anstrengung doch ziemlich kalt. Bei der anschließenden Siegerehrung erhielten die Erstplatzierten der jeweiligen Jahrgänge einen kleinen Pokal. Über den großen Pokal für die Gesamtsiegerin und den Gesamtsieger konnten sich Anja Hasewinkel und Franz Kolbe freuen.
Verbunden mit diesem Wettkampf war auch die Saisoneröffnung für den SV Eisleben. Es wurde anschließend gegrillt, Volleyball gespielt, es gab Kaffee und Kuchen. Am Abend wurde ein Lagerfeuer gemacht und natürlich nochmals gebadet und geschwommen. Danach wurde in Zelten übernachtet und nach dem Frühstück am nächsten Morgen begaben sich alle auf die Heimfahrt.
 
 
Anke Kolbe                30.08.2016
 
                 Foto: Anja Hasewinkel und Franz Kolbe 


Hannah Willborn wird Zweite beim Mehrkampf in Berlin

 

Drei Sportler vom Schwimmverein Eisleben verbrachten die letzte Woche vor den Ferien nicht in der Schule sondern in der Schwimmhalle. Hannah Willborn (Jahrgang 2004), Florian Siee (2000) und Franz Kolbe (1998) waren unter den 1600 Teilnehmern der Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Berlin.

Hannah Willborn nahm am Schwimmmehrkampf Brust teil. Die Jüngsten der teilnehmenden Mädchen und Jungen schwimmen noch keine Einzelstrecken, sondern müssen ihre Vielseitigkeit beweisen aber auch in einer Schwimmart ihr besonderes Talent zeigen. Das hat Hannah Willborn getan. Zunächst mussten alle 60 qualifizierten Mädchen ihres Jahrgangs die 400 Meter Freistil schwimmen. Hannah Willborn verbesserte ihre Bestzeit um neun Sekunden und platzierte sich damit im ersten Drittel des Starterfeldes. An den folgenden beiden Tagen teilte sich das Feld entsprechend der vier Schwimmlagen. Am Mehrkampf Brust nahmen außer Hannah Willborn noch elf weitere Mädchen teil. Über 50 Meter Brustbeine wurde sie Dritte, über 100 Meter Brust steigerte sie ihre Zeit von 1:18,20 Minuten, die sie erst bei den Landesmeisterschaften Anfang Juni geschwommen war nochmals und wurde in 1:16,93 Minuten auf dieser Strecke deutlich Erste. Über 200 Meter Brust wurde Hannah Willborn ebenfalls Dritte, ihre Zeit hier betrug 2:48,33 Minuten. Am letzten Wettkampftag mussten wieder alle Sportlerinnen die 200 Meter Lagen absolvieren. Hier war Hannah Willborn mit 2:33,24 Minuten gut zwei Sekunden schneller als bisher und landete auf dem siebenten Platz. In der Gesamtwertung des Schwimmmehrkampfes Brust belegte sie am Ende einen hervorragenden zweiten Platz.

Franz Kolbe hatte an jedem der fünf Wettkampftage einen Start und die Option sich für das jeweilige Jahrgangsfinale und das Hauptfinale (für 50, 100 und 200 Meter Strecken) aller Jahrgänge zu qualifizieren. Am ersten Tag blieb er über 100 Meter Rücken knapp über seiner Bestzeit und erreichte als Zwölfter das Finale der besten Zehn nicht. Über 200 Meter Lagen blieb er im Vorlauf mit 2:09,54 Minuten auch noch über seiner Bestzeit, erreichte aber das Finale als Vierter. Obwohl sich Franz Kolbe dort um genau zwei Sekunden verbessern konnte, schwamm er in neuer Bestzeit ganz knapp an einer Medaille vorbei und wurde ebenfalls Vierter. Im Hauptfinale am folgenden Tag belegte er den siebenten Platz. Diese Platzierung hatte er an diesem Tag für sich reserviert. Über 200 Meter Rücken wurde er sowohl im Vorlauf als auch im Finale jeweils Siebenter. Am letzten Wettkampftag standen für Franz Kolbe noch die 400 Meter Lagen auf dem Programm. Den Vorlauf beendete er nach 4:33,08 Minuten als Dritter. Im Finale wurde er mit 4:30,66 Minuten wieder unglücklicher Vierter.

Der Dritte im Bunde, Florian Siee, hatte sich nur für zwei Strecken qualifiziert. Über 200 Meter Schmetterling verbesserte er seine Bestzeit mit 2:16,84 Minuten um fast drei Sekunden. Über 200 Meter Brust war er mit 2:32,27 Minuten gut zwei Sekunden schneller als bisher. Bei beiden Strecken platzierte er sich jeweils im Mittelfeld.

Anke Kolbe                26.06.2016

10. internationale Saaleschwimmen
 
Am Samstag den 09.07.2016 fand in Halle das
10. internationale Saaleschwimmen statt insgesamt 220 Starter davon 100 weiblich und 120 männlich gingen an den Start.
Für den SV Eisleben gingen Florian Siee und Susan Zimmer an den Start und waren dabei sehr erfolgreich.
In seiner Altersklasse belegte Florian einen hervorragenden 2. Platz, und in der offenen Wertung den 3. Platz, Susan gelang in ihrer Altersklasse ebenfalls der 2. Platz und in der offen Wertung der 28. Platz.
Herzlichen Glückwunsch nachträglich zu diesen super Leistungen
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Sportler aus der Lutherstadt Eisleben schwimmen in der Lutherstadt Wittenberg

Bei Sonnenschein und 23 °C fand das Schwimmfest anlässlich „Luthers Hochzeit“ in diesem Jahr bei idealen Wetterbedingungen wie immer im Freibad Wittenberg-Piesteritz statt. Fast 600 Sportler aus 27 Vereinen wollten zum Saisonende nochmals Bestzeiten schwimmen und Medaillen gewinnen. Das gelang allen neun Mädchen und Jungen vom Schwimmverein Eisleben.

Herausragende Leistungen zeigte hier eine der Jüngsten, Hanna Fiedler (Jahrgang 2008). Sie schaffte bei drei Starts auch drei neue Bestzeiten und sicherte sich damit drei Goldmedaillen. Über 50 Meter Rücken war sie mit 50,08 Sekunden fast vier Sekunden schneller als ihre Konkurrentinnen, über 50 Meter Freistil lag sie mit 43,98 Sekunden fast fünf Sekunden vor den anderen Mädchen. Und auch über 50 Meter Brust schlug sie mit 52,82 Sekunden deutlich als Erste an.

Die fünfzehnjährige Reneé Sophie Privenau gewann mit drei neuen Bestzeiten einen ganzen Medaillensatz. Mit einem Vorsprung von zwei Sekunden holte sie sich über 100 Meter Brust in 1:23,95 Minuten die Goldmedaille, ganz knapp an Gold vorbei schwamm sie über 100 Meter Rücken. Mit nur 32 Hundertstelsekunden Rückstand musste sie sich nach 1:13,67 Minuten mit der Silbermedaille zufrieden geben. Eine Bronzemedaille über 100 Meter Freistil machte den Medaillensatz komplett.

Die dritte Medaillengewinnerin aus Eisleben war Saskia Mikolaschek (2002). Sie sicherte sich mit 1:24,36 Minuten über 100 Meter Rücken die Bronzemedaille.

Für die anderen sechs Schwimmer aus der Lutherstadt hat es für die Medaillenplätze noch nicht ganz gereicht. Alle haben aber ihre Bestzeiten zum Teil erheblich verbessert. So zum Beispiel Sophie Hauche (2006), die sich bei jedem ihrer fünf Starts erheblich steigern konnte und auch der Älteste, Maximilian Schwiefert (2000), schaffte Verbesserungen von mehr als zehn Sekunden auf den 100 Meter Strecken.

 

 

Anke Kolbe                13.06.2016

 

Foto: von links: Reneè Sophie Privenau, Hanna Fiedler, Saskia Mikolaschek

Luthers Hochzeit

Sechs Landesjahrgangsmeistertitel gehen in die Lutherstadt

Bei den 25. Landesmeisterschaften im Schwimmen am vergangenen Wochenende in Magdeburg gingen etwa 500 Kinder und Jugendliche an den Start, unter ihnen auch sechs Sportler vom Schwimmverein Eisleben.

Dreifache Landesjahrgangsmeisterin wurde die elfjährige Hannah Willborn auf allen drei Bruststrecken. Über 200 Meter Brust verfehlte sie mit 2:51,28 Minuten ihre Bestzeit nur um zwei zehntel Sekunden, in ihrer Altersklasse war trotzdem kein Mädchen schneller und Hannah Willborn holte sich somit ihre erste Goldmedaille. Auf der halb so langen Distanz schwamm sie im Vorlauf mit 1:19,55 Minuten Bestzeit und qualifizierte sich damit als Zweite für das offene Finale (alle Jahrgänge). Dort gelang ihr eine enorme Steigerung, nach nur 1:18,20 Minuten schlug sie im Finallauf als Dritte an und gewann die Bronzemedaille in der offenen Klasse. In der deutschen Rangliste liegt sie mit dieser Zeit auf Platz zwei. An die Spitze dieser Rangliste setzte sich Hannah Willborn über 50 Meter Brust. Mit 35,81 Sekunden holte sie sich ihren dritten Titel der Landesjahrgangsmeisterin und belegte in der offenen Wertung den dritten Platz.

Auch bei ihren weiteren Starts zeigte sie gute Leistungen. Über 200 Meter Lagen gewann sie die Silbermedaille und zweimal Platz vier belegte Hannah Willborn über 100 und 200 Meter Freistil.

Felix Zimmer (Jahrgang 2003), der erst eine Woche zuvor ziemlich erfolgreich bei den Norddeutschen Meisterschaften gestartet war, sicherte sich gleich bei seinem ersten Start mit 1:04,73 Minuten den Landesjahrgangsmeistertitel über 100 Meter Freistil. Viermal gewann er die Silbermedaille und zwar über 200 Meter Lagen, Freistil und Rücken, sowie über 400 Meter Freistil. Auf der Rückenstrecke schaffte Felix Zimmer mit 2:35,94 Minuten eine Steigerung von fast vier Sekunden. Ebenfalls mit neuer Bestzeit von 30,96 Sekunden komplettierte er seinen Medaillensatz mit einer Bronzemedaille über 50 Meter Freistil.

Der fünfzehnjährige Florian Siee gewann zwei Goldmedaillen und somit Landesjahrgangsmeistertitel über 200 Meter Brust mit 2:34,95 Minuten und über 400 Meter Freistil mit 4:27,42 Minuten. Auf der Freistilstrecke verbesserte sich Florian Siee um gut sieben Sekunden. Mit seiner Zeit wurde er Dritter in der offenen Klasse. Auf allen drei Schmetterlingsstrecken holte er sich die Silbermedaille. Über 50 Meter Schmetterling schwamm er mit 28,11 Sekunden eine neue Bestzeit, über die doppelt so lange Distanz konnte sich Florian Siee für das Finale qualifizieren. Ebenfalls mit neuer Bestzeit von 1:01,64 Minuten wurde er dort Vierter. Eine weitere Silbermedaille gab es für ihn noch über 400 Meter Lagen, auf der halb so langen Lagenstrecke reichte es für die Bronzemedaille.

Zweimal durfte Reneé Sophie Privenau (2001) zur Siegerehrung gehen. Sie wurde jeweils Zweite über 50 Meter Rücken und Brust. Auf beiden Strecken schwamm sie neue persönliche Bestzeit.

Anke Kolbe                06.06.2016

 

                 Foto: Hannah Willborn
               
                
        Foto: Mannschaft SV Eisleben
        

 


Felix Zimmer schwimmt erfolgreich in Hannover

Bei den Norddeutschen Mehrkampfmeisterschaften war der zwölfjährige Felix Zimmer der einzige Starter vom Schwimmverein Eisleben. Die besten Schwimmer aus den neun Bundesländern Norddeutschlands trafen sich am vergangenen Wochenende in Hannover um ihre vielseitigsten Schwimmer zu ermitteln.

Felix Zimmer ging im Schwimmmehrkampf Freistil an den Start. Zunächst mussten alle Sportler die 200 Meter Lagen absolvieren. Dabei verbesserte sich Felix Zimmer um fast eine Sekunde. Seine Zeit von 2:36,34 Minuten reichte für einen Platz im vorderen Drittel des Starterfeldes. Anschließend waren die 200 Meter Freistil an der Reihe. Mit einer enormen Steigerung von fast sechs Sekunden schwamm sich Felix Zimmer mit 2:15,17 Minuten auf den vierten Platz. Über 50 Meter Freistilbeine belegte er mit 44 Sekunden den achten Platz.

Dreizehnter wurde er mit 1:04,18 Minuten über 100 Meter Freistil, wo er gut zwei Sekunden unter seiner Bestzeit blieb. Zum Abschluss wurden von allen Sportlern noch die 400 Meter Freistil geschwommen. Mit 4:39,67 Minuten war Felix Zimmer hier fast vier Sekunden schneller als bisher und kam auf den neunten Platz.

Für alle geschwommenen Zeiten gab es Punkte nach der 1000-Punkte-Tabelle, die sich an den aktuellen Weltrekorden orientiert. Felix Zimmer brachte es auf einen Punktestand von insgesamt 2014 Punkten und belegte damit einen sehr guten fünften Platz.

 

Anke Kolbe                30.05.2016
























Foto: Felix Zimmer

Eislebens Jüngste in Bernburg und Wernigerode erfolgreich
 

Gleich zu zwei Wettkämpfen waren die jüngsten Nachwuchsschwimmer vom Schwimmverein Eisleben am vergangenen Wochenende unterwegs. Während die sieben- und achtjährigen Sportler beim Einladungswettkampf in Bernburg an den Start gingen, waren die Mädchen und Jungen der zweiten Klasse beim Ritterschwimmen in Wernigerode aktiv. Bei beiden Wettkämpfen gingen jeweils etwa 100 Kinder ins Wasser.

In Bernburg waren alle drei angetretenen Mädchen Julia Paschek, Lea-Marie Bellstedt und Amelie Willborn sehr erfolgreich. Sie gewannen insgesamt 15 Medaillen. Der einzige Junge, Anton Glatz, platzierte sich jeweils knapp hinter den Medaillenrängen auf den Plätzen vier bis sieben.

Julia Paschek holte sich vier Goldmedaillen über 25 Meter Brust, Rücken, Rückenbeine und Kraulbeine und eine Silbermedaille über 25 Meter Freistil. Dabei verbesserte sie sich besonders auf der Bruststrecke. Hier war sie mit 26,48 Sekunden um mehr als zwei Sekunden schneller als bisher.

Mit einem kompletten Medaillensatz, bestehend aus dreimal Gold, einmal Silber und einmal Bronze konnte Lea-Marie Bellstedt nach Hause fahren. Sie schwamm bei insgesamt sechs Starts fünf neue Bestzeiten. Über 25 Meter Freistil verbesserte sie sich um vier Sekunden auf 24,20 Sekunden, was in ihrem Jahrgang 2008 den ersten Platz bedeutete.

Mit zwei  Silber- und drei Bronzemedaillen durfte sich Amelie Willborn schmücken. Bei ihren beiden zweiten Plätzen über 25 Meter Rücken und Rückenbeine steigerte sie sich jeweils um knapp eine Sekunde.

Bei seiner besten Platzierung, dem vierten Platz über 25 Meter Kraulbeine, gelang Anton Glatz auch seine größte Steigerung. Mit 30,09 Sekunden war er hier fast drei Sekunden schneller als sonst. Auch auf drei weiteren Strecken konnte er sich verbessern.

Beim Ritterschwimmen in Wernigerode gingen acht Sportler aus der Lutherstadt an den Start. Die Mädchen und Jungen der Jahrgänge 2007 und 2008 wurden, anders als sonst üblich, gemeinsam als 2. Klasse gewertet. (Allerdings Mädchen und Jungen getrennt.) Etwa jeweils 50 Mädchen und Jungen traten hier also gegeneinander an.

Am erfolgreichsten aus Eisleber Sicht war hier Hanna Fiedler. Sie gewann einen kompletten Medaillensatz. Die Goldmedaille holte sie sich mit 20,89 Sekunden über 25 Meter Rücken, Silber sicherte sie sich über 25 Meter Schmetterlingbeine und Dritte wurde sie über 25 Meter Rückenbeine.

Lea Beier ließ über 25 Meter Kraulbeine den Konkurrentinnen keine Chance. Mit 24,03 Sekunden gewann sie hier die Goldmedaille.

Die fünfte Medaille für den Schwimmverein Eisleben holte sich Valentin Kolbe mit 25,30 Sekunden über 25 Meter Brust in der Farbe Bronze.

Auch die anderen fünf Mädchen und Jungen Emil Busemann, Lilly-Chayenne Herzer, Emma Hoffelner, Gordon Kokert und Clarissa Kolbe zeigten gute Leistungen.

Mit insgesamt 28 Bestzeiten und Platzierungen im vorderen Drittel bis Mittelfeld gelang dem Eisleber Nachwuchs in der Mannschaftswertung ein beachtlicher dritter Platz hinter den Schwimmern vom SV Halle und dem SC Magdeburg.

 

Anke Kolbe                29.05.2016

 

Foto: (von links) Anton Glatz, Amelie Willborn, Lea-Marie Bellstedt, Julia Paschek

Eisleber Duo bringt 12 Medaillen und 8 Bestzeiten von der Ostsee mit

Florian Siee (15) und Franz Kolbe (17) vom Schwimmverein Eisleben verbrachten das vergangene Wochenende an der Ostsee. Allerdings waren sie dort nicht um Sonne und Strand zu genießen, sondern sie waren unter den über 250 Schwimmern aus acht Bundesländern, Österreich und den USA, die in der Rostocker Neptunschwimmhalle um Bestzeiten und Medaillen kämpften.

Franz Kolbe zeigte sich hier, vier Wochen nach seinem Höhentrainingslager, in Topform. Schon bei seinem ersten Start über 50 Meter Rücken, bei dem er nur vier hundertstel Sekunden über seiner Bestzeit blieb, deutete sich an, dass im Verlaufe des Wettkampfes einige seiner Bestzeiten fallen werden. Dies gelang ihm dann bereits über die doppelt so lange Rückendistanz. 59,28 Sekunden sind nun die neue Bestmarke.

Nach der Mittagspause ging es über 200 Meter Lagen, auch hier schwamm Franz Kolbe mit 2:08,09 Minuten eine neue Bestzeit und gewann seine dritte Goldmedaille an diesem Tag. Über 200 Meter Rücken konnte er sich mit 2:07,75 Minuten um über zwei Sekunden verbessern und liegt damit nun auf Position zwei der deutschlandweiten Bestenliste seines Jahrgangs. Keine zehn Minuten später startete Franz Kolbe im Finale über 100 Meter Rücken, für das er sich am Vormittag qualifiziert hatte. Auch hier ließ er alle Konkurrenten hinter sich, nur für eine erneute Bestzeit war die Erholungspause dann doch zu kurz.

Am Sonntag schaffte Franz Kolbe über 200 Meter Brust seine größte Steigerung. Mit 2:25,52 Minuten war er fast sechs Sekunden schneller als noch vor gut drei Monaten. Im letzten Wettkampf des Tages über 400 Meter Lagen gelang ihm mit 4:29,27 Minuten eine weitere Bestzeit. Damit holte er sich seine siebente Goldmedaille und Rang drei in der Jahrgangsbestenliste Deutschlands.

Auch Florian Siee gelangen bei diesem Wettkampf einige neue Bestzeiten. Gleich bei seinem ersten Start über 100 Meter Freistil war er mit 59,22 Sekunden gut zwei zehntel Sekunden schneller als bisher. Bei den beiden darauffolgenden Rennen über 100 Meter Schmetterling und Brust konnte er sich jeweils für das Finale der besten Sechs qualifizieren. Auf der Schmetterlingsstrecke war Florian Siee bereits im Vorlauf Bestzeit geschwommen. Im Finale verbesserte er sich nochmals auf 1:02,00 Minuten und sicherte sich damit seine zweite Goldmedaille. Eine Bronzemedaille gewann er im Brustfinale, bei dem er mit 1:14,40 Minuten knapp unter seiner Bestzeit blieb.

Eine weitere Bronzemedaille holte er sich über 200 Meter Lagen (2:25,00) und die Silbermedaille über 200 Meter Schmetterling (2:20,93) machte den Medaillensatz komplett.

 

Anke Kolbe                02.05.2016

offenes Vereinsschwimmfest

Eisleber gewinnen beim Heimwettkampf 91 Medaillen und
schwimmen 71 Bestzeiten!

 

Beim Vereinsschwimmfest des Schwimmvereins Eisleben am vergangenen Wochenende stellten die Gastgeber mit 33 Sportlern mehr als ein Fünftel der Teilnehmer, die von 14 Vereinen aus Sachsen und Sachsen-Anhalt in die Lutherstadt gekommen waren.

Kein Eisleber Schwimmer ging am Ende ohne Bestzeit oder Medaille nach Hause.

Bei den Jüngsten waren Hanna Fiedler und Valentin Kolbe (beide Jahrgang 2008) sehr erfolgreich. Sie schwammen jeweils 50 Meter Brust, Rücken und Freistil und schafften es dabei jeweils die gesamte Konkurrenz ihres Jahrgangs hinter sich zu lassen. Hanna Fiedler gelangen auch noch drei Bestzeiten, so war sie zum Beispiel mit 52,59 Sekunden auf der Rückenstrecke fast zwei Sekunden schneller als bisher. Valentin Kolbe verbesserte sich auf der Brustrecke um fast drei Sekunden und schlug nach 54,22 Sekunden an. Eine weitere Bestzeit schwamm er über 50 Meter Rücken.

Saskia Mikolaschek (2002) hatte an diesem Tag fünf Starts zu absolvieren. Sie steigerte ihre Bestzeiten viermal, holte vier Goldmedaillen und musste sich nur einmal mit der Silbermedaille zufrieden geben. Ihren größten Sprung machte sie über 50 Meter Rücken, wo sie nach 37,63 Sekunden über zwei Sekunden früher anschlug als beim letzten Mal auf dieser Strecke.

Auch Gordon Kokert (2007), der erst seit einem halben Jahr bei Klaus Taruttis trainiert, durfte nach seinen drei Starts jeweils auf das Podest zur Siegerehrung. Einmal bis ganz nach oben, denn über 50 Meter Brust sicherte er sich die Goldmedaille und blieb mit 59,12 Sekunden, nach den Wünschen seines Trainers, auch unter einer Minute. Zwei Silbermedaillen holte er sich außerdem noch über 50 Meter Rücken und Freistil.

Zweimal Gold und Silber gab es jeweils für Isabelle Paschek (2005) und Renèe Sophie Privenau (2001). Mit neuen Bestzeiten schlug Isabelle Paschek über 100 Meter Freistil und Rücken als Erste an. Renèe Sophie Privenau belegte über 50 und 100 Meter Rücken jeweils den ersten Platz. Eine Bestzeit schwamm sie mit 38,62 Sekunden über 50 Meter Brust und wurde Zweite.

Mit einem kompletten Medaillensatz fuhr Joelle Bazant (2003) nach Hause. Gold holte sie sich über 50 Meter Freistil, dreimal Silber gab es für sie über 50 Meter Schmetterling und 100 Meter Freistil und Lagen. Die Bronzemedaille über 100 Meter Brust komplettierte die Medaillensammlung. Joelle Bazant gelangen dabei zwei neue Bestzeiten, über 100 Meter Lagen war sie mit 1:25,72 Minuten fast drei Sekunden schneller als bisher.

Die älteste Starterin aus Eisleben, Sarah Otto (1996) gewann fünf Goldmedaillen und schaffte dabei eine neue Bestzeit mit 31,10 Sekunden über 50 Meter Schmetterling.

Auch alle fünf Sportschüler aus der Lutherstadt fühlten sich im heimischen Wasser ganz wohl, obwohl dies etwas wärmer war als sie es sonst gewöhnt sind. Hannah Willborn (2004), Felix Zimmer (2003), Frieda Kolbe (2001), Florian Siee (2000) und Franz Kolbe (1998) gewannen erwartungsgemäß bei all ihren Starts jeweils eine Goldmedaille. Hannah Willborn verbesserte vier ihrer Zeiten, so war sie zum Beispiel über 100 Meter Lagen mit 1:15,56 Minuten fast neun Sekunden schneller als beim letzen Start über diese Strecke, der allerdings auch schon fast eineinhalb Jahre zurücklag.

Felix Zimmer schwamm bei fünf Starts vier Bestzeiten. Er konnte sich über 50 Meter Brust mit 39,28 Sekunden am meisten verbessern.

Frieda Kolbe blieb über 50 Meter Freistil erstmals unter 30 Sekunden. Über 100 Meter Lagen steigerte sie sich um über fünf Sekunden. Ihre Zeit betrug hier 1:12,22 Minuten.

Fünf Starts – fünf Bestzeiten, das gelang Florian Siee. Seine größte Verbesserung schaffte er mit 4:25,68 Minuten über 400 Meter Freistil, das war fast zehn Sekunden schneller als bisher.

Franz Kolbe gelangen bei fünf Starts drei neue Bestzeiten. Über 50 Meter Brust schlug er nach 31,47 Sekunden an.

Sehr spannend waren auch wieder die Staffelwettkämpfe. Diesmal ging es über 4 x 25 Meter Lagen in den einzelnen Altersklassen. Drei Eisleber Staffeln holten sich hier jeweils die Goldmedaille, eine Staffelmannschaft belegte den zweiten Platz hinter ihren eigenen Trainingskameraden.

Anke Kolbe                           24.04.2016



"Leisslinger Pokal"

Hannah Willborn schwimmt sich an die deutsche Spitze 

Vier Sportschüler vom Schwimmverein Eisleben waren am vergangenen Wochenende unter den über 400 Sportlern von 23 Vereinen aus vier Bundesländern, die sich in Halle-Neustadt zum Leisslinger Pokal trafen.

Florian Siee (15) und Franz Kolbe (17) gewannen dabei jeweils vier Medaillen, Hannah Willborn (11) holte sich drei und Felix Zimmer (12) sicherte sich eine Medaille.

Dabei zeigte Hannah Willborn bei ihren sechs Starts starke Leistungen. Sie schaffte bei jedem Sprung ins Wasser auch eine neue Bestzeit. Die größten Verbesserungen gelangen ihr auf den Schmetterlingsstrecken. Über 200 Meter Schmetterling war sie über 22 Sekunden (!) schneller als bei ihrem letzten Rennen auf dieser Strecke. Auf der halb so langen Schmetterlingsdistanz war ihre Steigerung auch halb so groß, mit 1:15,19 Minuten schlug sie elf Sekunden früher an als bisher und sicherte sich damit die Goldmedaille in ihrem Jahrgang. Ihr zweites Gold gewann sie in ihrer Paradedisziplin 200 Meter Brust, wo sie sich erneut steigern konnte und nach 2:51,08 Minuten anschlug. Damit liegt sie in ihrer Altersklasse auf Platz 1 der Deutschen Rangliste.

Über 100 Meter Freistil war Hannah Willborn fast eine halbe Sekunde schneller als sonst und gewann mit 1:07,09 Minuten die Silbermedaille. Ihre weiteren Platzierungen waren zwei vierte Plätze über 200 Meter Rücken und Schmetterling und ein fünfter Platz über 200 Meter Freistil.

Seinen größten Sprung machte Florian Siee über 200 Meter Brust. Hier war er gut drei Sekunden schneller als beim letzten Mal. Mit 2:35,72 Minuten ließ er die gesamte Konkurrenz seines Jahrgangs hinter sich und holte sich die Goldmedaille. Mit einer leichten Verbesserung sicherte er sich außerdem über 50 Meter Brust mit 34,42 Sekunden die Silbermedaille. Seinen Medaillensatz komplett machten zwei Bronzemedaillen über 50 Meter Schmetterling und 200 Meter Lagen.

Felix Zimmer gelangen bei sechs Starts zwei Bestzeiten. Über 200 Meter Brust und 100 Meter Rücken konnte er sich jeweils leicht verbessern. Seine Medaille gewann er über 200 Meter Lagen, wo er als Zweiter seines Jahrgangs anschlug.

Auch Franz Kolbe fuhr mit einem kompletten Medaillensatz nach Hause. Er wurde zweimal Erster über 200 Meter Brust und Lagen, eine Silbermedaille holte er sich über 200 Meter Rücken und die Bronzemedaille über die halb so lange Rückendistanz vervollständigte den Medaillensatz.

 

Anke Kolbe                18.04.2016

 
Fotos: Hannah Willborn
 

 
 

Schwimmer aus der Lutherstadt bei drei Wettkämpfen erfolgreich

 

Insgesamt achtzehn Mädchen und Jungen vom Schwimmverein Eisleben waren am vergangenen Wochenende zu drei verschiedenen Wettkämpfen unterwegs.

Bei den Stadtmeisterschaften in Nordhausen gingen neben fast 200 Sportlern aus vier Bundesländern auch sechs Mädchen vom Eisleber Schwimmverein ins Wasser. Dabei schaffte die zehnjährige Leonie Siee die meisten Bestzeiten, obwohl diese nicht immer mit einer Medaille gewürdigt wurden. Über 50 Meter Schmetterling war sie mit 43,66 Sekunden  fast sieben Sekunden schneller als bisher, was mit der Bronzemedaille belohnt wurde. Kurz danach schwamm sie über 50 Meter Rücken mehr als drei Sekunden schneller. Hier bedeuteten 44,28 Sekunden sogar die Silbermedaille. Auch über 50 Meter Brust und 100 Meter Freistil gelangen Leonie Siee neue Bestzeiten. Mit zwei vierten Plätzen lag sie dabei knapp hinter den Medaillenrängen.Charlotte Theres Bätz (Jahrgang 1998) gelang eine neue Bestzeit über 100 Meter Rücken. Sie schlug nach 1:21,72 Minuten fast sieben Sekunden früher an als bisher. Das bedeutete Platz eins und die Goldmedaille. Drei weitere Goldmedaillen gewann sie noch über 100 Meter Lagen und Freistil, sowie über 50 Meter Freistil.Dreimal Bronze und einmal Gold gab es für Karolin Laue (2002). Sie holte sich Gold über 50 Meter Brust. Die Bronzemedaillen sicherte sie sich über 100 Meter Lagen und über 50 und 100 Meter Freistil. Auf der Freistilsprintdistanz schaffte sie mit 33,78 Sekunden eine neue persönliche Bestzeit.Den drei anderen Schwimmerinnen aus der Lutherstadt gelangen leider keine neuen Bestzeiten, trotzdem holten sie einige vordere Platzierungen.Sarah Otto (1996) sicherte sich zweimal Gold über 50 Meter Brust und Freistil und dreimal Silber über 100 Meter Lagen, Schmetterling und Freistil. Bei allen Starts verfehlte sie ihre Bestzeiten meist nur ganz knapp. So schlug sie über 50 Meter Freistil nur drei Zehntel Sekunden über ihrer Bestzeit an.Die beste Platzierung für ihre vier Jahre jüngere Schwester Chantal Otto war der fünfte Platz über 100 Meter Freistil.Eine Goldmedaille und eine Bronzemedaille konnte Katja Gleißner (1999) mit nach Hause nehmen. Diese gewann sie über 100 Meter Schmetterling und Rücken.

Die beiden Drittklässlerinnen Sophie Hauche und Joyce Kanwei (beide 2006) vertraten den Schwimmverein Eisleben beim Zentralen Landesvielseitigkeitstest in Wernigerode. Hier waren Mädchen und Jungen der dritten Klassen aus ganz Sachsen-Anhalt am Start. Beide Mädchen gingen insgesamt achtmal ins Wasser. Es wurden jeweils 25 Meter Freistil, Brust, Rücken und Schmetterling geschwommen. Danach waren dann noch die jeweiligen Beinbewegungen dran. Sophie Hauche platzierte sich unter den über 40 Mädchen fast immer unter den ersten Zehn. Ihre beste Platzierung war der fünfte Platz über 25 Meter Freistilbeine mit 24,56 Sekunden. In der Mehrkampfwertung, in die die vier Strecken der Beinbewegungen eingingen, belegte Sophie Hauche einen guten 11. Platz.Die beste Platzierung von Joyce Kanwei war der zehnte Platz über 25 Meter Brust. Da sie über 25 Meter Schmetterling-Beine disqualifiziert wurde, gab es für sie keine Mehrkampfwertung.

Der dritte Wettkampf für die Schwimmer aus Eisleben fand an diesem Wochenende in Naumburg statt. Zehn Mädchen und Jungen aus der Lutherstadt waren hier unter den gut 100 Sportlern aus Sachsen-Anhalt und Thüringen.In sehr guter Form war hier wieder Hanna Fiedler (2008). Bei drei Starts schaffte sie drei Bestzeiten und ließ jeweils das gesamte Feld ihrer Altersklasse hinter sich. Ihre größte Steigerung gelang ihr mit 45,79 Sekunden über 50 Meter Freistil. Damit war sie gut sechs Sekunden schneller als beim letzten Start über diese Strecke.Sogar fünf Goldmedaillen konnte Renèe Sophie Privenau (2001) mit nach Hause nehmen. Sie siegte über 100 Meter Rücken, Brust, Freistil und Lagen. Über 50 Meter Schmetterling war sie außerdem mit 32,76 Sekunden so schnell wie noch nie zuvor.Auch Patricia Wiebach gehörte zu den Besten ihres Jahrgangs. Viermal konnte sie ihre alten Bestzeiten verbessern. Dafür gab es dreimal Gold und einmal Silber. Ihren größten Sprung schaffte sie über 100 Meter Rücken mit 1:28,08 Minuten. Mit dieser Zeit steigerte sie sich um gut fünf Sekunden, was ihr die Silbermedaille einbrachte.Bei den Jüngsten im Eisleber Team gab es ebenfalls Bestzeiten und Medaillen. So konnte sich Lea Beier (2008) über einmal Silber und einmal Bronze freuen. Eine ihrer zwei Bestzeiten schwamm sie über 50 Meter Freistil. Hier war sie mit 49,73 Sekunden um gut sechs Sekunden schneller als bisher und belegte damit hinter ihrer Trainingskameradin Hanna Fiedler den zweiten Platz.Bei den Jungen gelang Gordon Kockert (2007) bei jedem seiner drei Starts auch eine neue Bestzeit. Zweimal wurde er dafür mit der Bronzemedaille belohnt.Die Paradestrecke der Eisleber Mädchen des Jahrgangs 2008 waren die 50 Meter Brust. Hier wurden die Plätze eins bis fünf von Schwimmerinnen aus der Lutherstadt belegt. Hinter Hanna Fiedler holten sich Lilly-Chayenne Herzer die Silbermedaille und Emma Hoffelner die Bronzemedaille.

 

Anke Kolbe                10.04.2016

 

 

Fotos: Leonie Siee und Patricia Wiebach

 


                      


                      

Schwimmerin aus Eisleben auch in den USA erfolgreich

 

Die sechzehnjährige Anja Hasewinkel vom Schwimmverein Eisleben besucht seit August 2015 die High-School in Zionsville (Indiana/USA). Im Rahmen dieses Austauschjahres trainiert sie auch seit September beim örtlichen Schwimmverein. Im Gegensatz zu deutschen Schwimmhallen wird dort auf Yard-Bahnen geschwommen. Eine Bahn mit 50 Metern ist dort nur 45,70 Meter (=50 Yard) lang. Deshalb sind die Zeiten, die Anja in den USA auf solchen Bahnen schwimmt auch nicht mit in Deutschland geschwommenen Zeiten vergleichbar.

Das Training, das zunächst im Verein begann und dann während der High-School-Saison dort weitergeführt wurde, ist schon um Einiges härter als bei ihrem Heimatverein. Mit durchschnittlich zehn Trainingseinheiten in der Woche verbesserte Anja nicht nur Ihre Sprint- und Ausdauerfähigkeit, sondern auch ihre Technik.

Deshalb gelang es ihr viele ihrer persönlichen Bestzeiten zu steigern. Aufgrund ihrer Leistungen bekam Anja einen festen Platz im High-School-Team. Mit den Mädchen ihrer Mannschaft tritt sie regelmäßig gegen Schwimmerinnen anderer Schulen an. Der Teamgeist und das Zusammengehörigkeitsgefühl sind in den USA teilweise wichtiger als die Leistungen des einzelnen Sportlers. Das Mädchenteam, in dem Anja schwimmt belegte unter den High-School-Teams im Staat Indiana den vierten Platz. Im Anschluss an die High-School-Saison standen die Vereinsmeisterschaften an. Mit ihren Zeiten konnte Anja sich für die Divisionals, einem Vorentscheid für die Staatsmeisterschaften, qualifizieren. Bei diesem Wettkampf ging Anja verteilt auf zwei Tage über fünf Strecken an den Start.

Über 50 und 200 Yards qualifizierte sie sich für das Finale der besten Acht. Bereits in den Vorläufen war Anja neue Bestzeiten geschwommen. Im Finale gelang es ihr diese nochmals zu unterbieten. Über 50 Yards schlug sie nach 25,92 Sekunden an, über 200 Yards betrug ihre Zeit 2:04,89 Minuten. Damit erreichte Anja den dritten Platz hinter ihrer Trainingskameradin. Mit ihrer Zeit über die 200 Yards war die Sechzehnjährige gut zwölf Sekunden schneller als zu Beginn ihres USA-Aufenthalts.

Am zweiten Wettkampftag war zunächst zeitiges Aufstehen angesagt, da das Einschwimmen bereits um 6.30 Uhr begann. Das ist die Schwimmerin allerdings gewöhnt, da das normale Training ebenfalls sehr früh beginnt. Diesmal startete Anja über 200 Yards Lagen und über 100 Yards Freistil. Auch diesmal schaffte sie bereits in den Vorläufen neue Bestzeiten. Im Finale der schnellsten acht Schwimmerinnen standen neben Anja drei weitere der insgesamt acht Teilnehmerinnen vom Schwimmverein Zionsville. Über 200 Yards Lagen schlug die Sechzehnjährige nach 2:21,77 Minuten als Dritte noch vor zwei ihrer Trainingskameradinnen an. Eine weitere Bronzemedaille gewann Anja mit 56,26 Sekunden über die 100 Yards Freistil.

Zum Abschluss des Wettkampfwochenendes gingen noch die 200 Yards Lagenstaffeln ins Wasser. Hier schwamm Anja die Teilstrecke Freistil und freute sich sehr über Ihre Zeit von 24,77 Sekunden. Völlig unerwartet belegten die vier Mädchen einen sehr guten zweiten Platz. Noch größeren Grund zur Freude hatten sie als sie erfuhren, dass sie sich mit ihrer Zeit für die Staatsmeisterschaften qualifiziert hatten.

 

 

Anja Hasewinkel/ Anke Kolbe                23.03.2016

 

Anja Hasewinkel


»26. Internationale Schwimmveranstaltung um die Pokale der   Gothaer Versicherungen«
 

Eisleber Sportschüler schwimmen elf Bestzeiten und gewinnen fünf Medaillen
 

Spitzensportler aller Altersklassen aus ganz Deutschland, Österreich und Tschechien trafen sich vom 18. bis zum 20.März 2016 in der Elbeschwimmhalle in Magdeburg.Die Schwimmer aus der Lutherstadt zeigten ansprechende Leistungen und schafften insgesamt elf Bestzeiten.
Sehr erfolgreich war die elfjährige Hannah Willborn. Ihre erste Bestzeit gelang ihr am Sonnabend über 100 Meter Freistil. Mit 1:07,58 Minuten war sie fast zwei Sekunden schneller als bisher und wurde mit der Bronzemedaille belohnt. Über 200 Meter Brust schaffte sie im Vorlauf zunächst keine Bestzeit, wurde jedoch Erste ihres Jahrgangs und sicherte sich somit die Goldmedaille. Als Jüngste zog sie ins Jungendfinale ein und schlug dort mit 2:52,66 Minuten gut eine Sekunde früher an als bei ihrem letzten Start über diese Strecke. Ihren Medaillensatz komplett machte Hannah Willborn am Sonntag. Über 200 Meter Rücken verbesserte sie sich um fast drei Sekunden und erhielt dafür die Silbermedaille. Eine zweite Bronzemedaille gewann sie über 200 Meter Lagen. Auch hier sicherte sie sich einen Startplatz im Jugendfinale.

Ihr Trainingskamerad, der zwölfjährige Felix Zimmer, war ebenfalls gut in Form. Bei fünf Starts schwamm er viermal neue persönliche Bestzeiten. Über 400 Meter Freistil war er über zwei Sekunden schneller als beim letzten Mal und konnte sich mit 4:43,21 Minuten ganz knapp gegen seine Konkurrenten durchsetzen und sich die Goldmedaille sichern. Auch über 100 und 200 Meter Freistil verbesserte Felix Zimmer seine bisherigen Leistungen. Seine vierte Bestzeit schaffte er mit 2:37,70 Minuten über 200 Meter Lagen.

Die beiden älteren Schwimmer vom Eisleber Schwimmverein, die vierzehnjährige Frieda Kolbe und der ein Jahr ältere Florian Siee gingen an allen drei Wettkampftagen ins Wasser.

Für Frieda Kolbe standen am Freitag die beiden Sprintdistanzen 50 Meter Schmetterling und Rücken auf dem Programm. Auf beiden Strecken konnte sie sich leicht verbessern. Florian Siee, der nach längerer Krankheit erstmals wieder einen Wettkampf absolvierte, kam über 400 Meter Lagen noch nicht an seine Bestzeit heran.

Am folgenden Wettkampftag ging es für Frieda Kolbe über 100 Meter Freistil, bei denen sie sich ebenfalls steigern konnte, und über 200 Meter Brust, wo sie knapp über ihrer Bestzeit blieb. Eine weitere Verbesserung gelang ihr mit 1:20,69 Minuten am Sonntag über 100 Meter Brust. Über 200 Meter Lagen verpasste sie die Medaillenränge knapp und belegte den vierten Platz.

Florian Siee schaffte über 200 Meter Schmetterling und Brust jeweils den Sprung ins Jugendfinale. Neue Bestzeiten gelangen ihm noch nicht, bei einigen Strecken verfehlte er diese jedoch nur knapp.

Der fünfte Sportschüler aus der Lutherstadt, der siebzehnjährige Franz Kolbe, nahm nicht an diesem Wettkampf teil. Er bereitet sich derzeit im Höhentrainingslager im bulgarischen Belmeken auf die Deutschen Meisterschaften vor.

Anke Kolbe                20.03.2016

 
 

Sprintpokale in Grimma
 

Schnelle Lutherstädterin sprintet zum Pokal 

Am vergangenen Sonnabend fand in Grimma das Schwimmfest um die diesjährigen Sprintpokale statt. Aus elf Vereinen waren 200 Sportler nach Sachsen gereist, unter ihnen auch 17 Mädchen und Jungen vom Schwimmverein Eisleben.

Bei diesem Wettkampf war besonders die Sprintfähigkeit gefragt, denn alle vier Lagen (Schmetterling, Rücken, Brust und Freistil) wurden jeweils nur über 25 Meter absolviert. Durch die Addition der geschwommenen Zeiten wurden in der Gesamtwertung die jeweiligen Pokalgewinner in den Jahrgängen ermittelt.

Eine der jüngsten Schwimmerinnen aus der Lutherstadt, Hanna Fiedler (Jahrgang 2008), ließ bei ihren Starts den Konkurrentinnen ihres Jahrgangs nicht den Hauch einer Chance. Mit drei neuen Bestzeiten siegte sie deutlich über alle vier Lagen und konnte sich somit schon mal über vier Goldmedaillen freuen. Über 25 Meter Freistil blieb sie mit 19,36 Sekunden sogar schon unter der 20-Sekunden-Marke. In der Summe aller vier geschwommenen Zeiten lag sie am Ende souverän, mit sieben Sekunden Vorsprung, auf dem ersten Platz und durfte ihren ersten Pokal in Empfang nehmen.

Die jüngste Schwimmerin vom Schwimmverein Eisleben, Julia Paschek (2009), schaffte über 25 Meter Rücken und Freistil enorme Verbesserungen und siegte mit deutlichem Abstand auf beiden Strecken. Für die Allerjüngsten gab es keine Pokalwertung. Julia Paschek freute sich aber trotzdem riesig über zwei Goldmedaillen.

Im gleichen Jahrgang wie Hannah Fiedler holte sich Lea Beier mit zwei neuen Bestzeiten und drei dritten, sowie einem neunten Platz in der Gesamtwertung Platz drei.

In der Gesamtwertung des Jahrgangs 2004 verpasste Svea Becker ganz knapp den dritten Platz. Mit drei neuen Bestzeiten in den Einzelrennen zeigte auch sie gute Leistungen und konnte sich mit 18,07 Sekunden über 25 Meter Schmetterling die Bronzemedaille sichern.

Charlotte Glatz und Karolin Laue (beide 2002) schwammen auf allen vier Strecken jeweils neue Bestzeiten.

Den vierten Platz hatte Artur Kolbe (2001) für sich reserviert. Mit drei Bestzeiten belegte er in den Einzelwertungen jeweils den vierten Platz und auch in der Gesamtwertung wurde er Vierter.

Genauso erging es auch Emma Hoffelner (2008), die nur über drei Strecken an den Start ging. Drei Bestzeiten brachten drei vierte Plätze für sie.

Auch Sophie Hauche (2006), Lilly-Chayenne Herzer (2008), Joyce Kanwai (2006), Fabian Paschek (2003), Charlott Schäfer (2006) und Ben Swoboda (2004) schwammen ebenfalls jeweils drei Bestzeiten.

 

Anke Kolbe                           13.03.2016






Protokoll hier

Norddeutsche - und Thüringer Meisterschaften "Lange Strecke"
Drei Eisleber auf langen Strecken unterwegs

400 Meter Lagen, 800 Meter bzw. 1500 Meter Freistil – so sah das Wochenendprogramm für drei Sportler vom Schwimmverein Eisleben aus.

Hannah Willborn (Jahrgang 2004) und Felix Zimmer (2003) gingen bei den Thüringer Meisterschaften „Lange Strecke“ in Erfurt an den Start. Dort waren sie am Sonnabend zwei von 130 Schwimmern aus vier Bundesländern, die Strecken ab 400 Meter absolvierten.

Für Beide endete der Wettkampf mit Podestplätzen.

Über 400 Meter Lagen verbesserte Hannah Willborn ihre Bestzeit vom Oktober des Vorjahres um fast 24 Sekunden (!) und holte sich mit ihrer Zeit von 5:45,67 Minuten die Bronzemedaille. Über 800 Meter Freistil war sie sogar 35 Sekunden schneller als im Dezember 2015. Mit 10:28,36 Minuten ließ sie die gesamte Konkurrenz hinter sich und gewann die Goldmedaille in ihrem Jahrgang. Die Zweitplatzierte, eine Trainingskameradin, schlug 11 Sekunden nach Hannah Willborn an.Zwei Premieren hatte Felix Zimmer an diesem Tag. Er schwamm die 400 Meter Lagen und die 1500 Meter Freistil zum ersten Mal in einem Wettkampf. Über 400 Meter Lagen lag er mit 5:35,07 als Dritter seines Jahrgangs noch deutlich hinter seinem Trainingskameraden. Auf der 1500 Meter Freistilstrecke schlug Felix Zimmer nach 19:01,00 Minuten als Zweiter und fünf Sekunden vor seinem Trainingspartner an.

Am Sonnabend und am Sonntag trafen sich in Magdeburg etwa 330 Starter aus sieben Bundesländern zu den Norddeutschen Meisterschaften „Lange Strecke“. Unter den besten Schwimmern aus ganz Norddeutschland war auch die vierzehnjährige Frieda Kolbe. Über 800 Meter Freistil gelang ihr am Sonnabend leider noch keine Bestzeit. Am Sonntag schaffte sie es jedoch, ihre erst vier Wochen alte Zeit um weitere fünf Sekunden zu verbessern. Frieda Kolbe schlug über 400 Meter Lagen nach 5:30,02 Minuten an. Bei beiden Starts platzierte sie sich jeweils im Mittelfeld.
 

Anke Kolbe                21.02.2016

XXX. Lagenmehrkampf in Köthen

Sechs Finalteilnahmen in Köthen

Am letzten Sonnabend fand in Köthen bereits zum 30. Mal der Lagenmehrkampf statt. Aus Sachsen und Sachsen-Anhalt waren insgesamt 173 Sportler von 13 Vereinen zu ihrem ersten Wettkampf des Jahres angereist, unter ihnen waren auch acht Mädchen und zwei Jungen vom Schwimmverein Eisleben.

Bei diesem Wettkampf wurden zunächst alle Lagen (Schmetterling, Rücken, Brust, Freistil) über 50 Meter geschwommen. Die Addition der geschwommenen Zeiten entschied über eine Finalteilnahme. Die besten sechs Schwimmer traten im jeweiligen Jahrgangsfinale über 100 Meter Lagen gegeneinander an.

Gut geschlagen hat sich dabei Charlott Theres Bätz (Jahrgang 1998). Obwohl sie wegen ihrer Ausbildung nur einmal in der Woche in Eisleben trainieren kann, schaffte sie die Finalteilnahme und belegte dort den zweiten Platz.

Ebenfalls einen zweiten Platz erreichte Benjamin Vetter (2001) mit persönlicher Bestzeit von 1:21,28 Minuten.

Große Freude gab es für Isabelle Paschek (2005). Sie schwamm über alle 50 Meter Strecken neue Bestzeiten und konnte sich im Finale knapp gegen ihre Konkurrentinnen behaupten. In 1:43,59 Minuten schlug sie nur 12 Hundertstel Sekunden vor der Zweitplatzierten an. Zur Überraschung aller erkämpfte sie sich somit den ersten Platz. Ihr Bruder Fabian (2003) freute sich gemeinsam mit seiner Schwester, obwohl er selbst das Finale verpasste.

Neu beim Eisleber Schwimmverein dabei waren Chantal und Sarah Otto, die wegen der Schließung der Sangerhäuser Schwimmhalle bis auf weiteres für die Lutherstadt an den Start gehen. Chantal Otto (2000) gelangen drei Bestzeiten, mit denen sie das Finale erreichte. Mit 1:29,60 Minuten wurde sie dort Fünfte. Ihre vier Jahre ältere Schwester Sarah ließ der Konkurrenz von Anfang an keine Chance. Am Ende wurde sie mit 1:11,69 Minuten Siegerin in der offenen Klasse. Obwohl ihr noch keine Bestzeiten gelangen, war sie trotzdem mit sich zufrieden.

Eine Finalteilnahme schaffte auch Katja Gleißner (1999). Sie belegte dort den vierten Platz.

In der abschließenden Mannschaftswertung kamen die Eisleber Mädchen hinter Grimma auf den zweiten Platz.

Anke Kolbe                           31.01.2016

                   







 
 
 

11. Hallescher Langstreckentag des SV Rotation Halle e.V.

Fünf Podestplätze für Geschwister Kolbe

 

Franz und Frieda Kolbe waren am vergangenen Sonntag die Ersten, die für den Eisleber Schwimmverein in diesem Jahr bei einem Wettkampf antraten. Sie schwammen beim Halleschen Langstreckentag, der vom SV Rotation ausgerichtet wurde.

Während Franz Kolbe vier Starts zu absolvieren hatte, ging es für seine vierzehnjährige Schwester nur darum, über die 400 Meter Lagen die Qualifikationszeit für die in vier Wochen stattfindenden Norddeutschen Meisterschaften „Lange Strecke“ zu schaffen. Mit neuer Bestzeit von 5:35,13 Minuten gelang ihr das locker. In der Jahrgangswertung belegte sie damit den zweiten Platz.

Der siebzehnjährige Franz Kolbe belegte bei all seinen Starts jeweils den ersten Platz, über 400 Meter Lagen betrug seine Zeit 4:41,04 Minuten. Auf der 200 Meter Brustdistanz blieb Franz Kolbe mit 2:31,53 Minuten nur gut zwei Zehntel über seiner Bestzeit.

Über 200 Meter Rücken war er mit 2:15,69 Minuten fast zwei Minuten schneller als der 79-jährige Franz Sperk aus Köthen, der der älteste Schwimmer bei diesem Wettkampf war. Die älteste Schwimmerin war die 78-jährige Annemarie Lüdicke aus Zerbst. Neben diesen Beiden nutzen noch viele weitere Mastersschwimmer diesen Wettkampf, um sich mit anderen Sportlern ihrer Altersklasse vergleichen zu können. Die jüngsten und ältesten Schwimmer trennen hier fast ein ganzes Menschenleben.

 

 

Anke Kolbe                            25.01.2016